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Dienstag, 12. Juni 2012

Helden des Alltags: Waffeln

... denn die erleichtern mir ab und zu und heute das Frühstücken mit morgenmuffeligen Jungs.



Meine Schwägerin ist Amerikanerin und bei ihr gibt es immer die tollsten Sachen zum Frühstück! Waffeln, Pancakes, Blueberrymuffins frisch aus dem Ofen ... LECKER. Da ich mit meinem Frühstückslatein gerade am Ende bin, ist es an der Zeit, diese Leckereien in unseren morgendlichen Ablauf zu integrieren.

Ich habe mich für Waffeln mit Vollkornmehl und Haferflocken entschieden:
Knapp 200 g Mehl (Type 1050) werden mit 70 g Haferflocken (ich habe die blütenzarten von Kölln genommen, da ich keinen Mixer zum mahlen der kernigen Haferflocken habe), 2 TL Backpulver und einer Prise Salz vermischt. In einer zweiten Schüssel habe ich 4 Eier mit 335 ml Buttermilch und 60 g Butter verrührt, dieses zu den trockenen Zutaten gegeben und gut durchgerührt. Ich lasse den Teig immernoch etwas stehen, damit er quellen kann und dann geht's los.

Da ich die doppelte Teigmenge zubereitet habe, ist das mein Vorrat für die nächsten Morgende mit gute-Laune-Engpaß:



Mit dem Einfrieren und wieder auftauen von Speisen bin ich nicht gerade fest befreundet, deshalb habe ich mich bei meiner Schwägering schlau gefragt. Aber ganz im Ernst - das hätte ich auch wirklich selber herausfinden können! Ich weiß nicht, warum ich vor diesem Thema immer wie der Ochs vor'm Berg stehe. Ich friere vier Waffeln ein und taue sie ein paar Minuten bei 100 Grad auf. Ganz einfach :).

Was frühstückt Ihr bzw. Eure Kinder in der Woche? Ich brauche INSPIRATION :).

Mehr Helden findet Ihr bei Stephie!

Es güßt Euch
Frau W.

Montag, 4. Juni 2012

Brot

Viele von Euch haben sicherlich schon von dem leckeren Topfbrot bzw. No-Knead-Bread glesen, so zum Beispiel hier bei Andrea. Vorweg geschrieben: ich kann gut backen, schon seit frühen Schulzeiten und vor allem sehr gerne. Andrea verweist auf die detaillierte und gut zu lesende Anleitung von Frau Text, an der auch ich mich orientiert habe. Also habe ich dieses Brot gebacken und mir weiter keine Gedanken gemacht.

Beim Anrühren des Teigs hatte ich einen fleißigen Gehilfen. Mit fünf Jahren ist man schon eine Hilfe und in brenzligen Situationen halte ich mich immer an ein motivierendes "das paßt schon!".
Nach 18 Stunden sah der Teig prima aus, nach zwei weiteren plumpste er herrlich bemehlt in meine Auflaufform und als das Brot in den Ofen kam, fing es fantastisch an zu duften. Was habe ich mich vorgefreut! Das fertige Brot sah so lecker aus, daß ich es am liebsten direkt gegessen hätte - aber halt, erst ein paar stolze Fotos meines ersten Topfbrots! Extra für Euch (und für den Mann bei der Arbeit, zum neidisch machen ... äh, natürlich für die Vorfreude auf das Abendbrot). Seht selbst:



Als meine Söhne und ich mit höchsten Erwartungen in unsere Brotscheiben bissen ... mußten wir erstmal schlucken. Vielleicht habe ich da mit der Salzmenge etwas falsch verstanden oder mein "das paßt schon!" kombiniert mit einem "mach Du das mal!" ist bei der Dosierung von Salz fehl am Platze - ganz egal, das Brot war salzig. Sehr salzig. Sonst in allen Faktoren erste Klasse, aber halt: zu viel Salz.

Wir backen das Brot alsbald nochmal, mit weniger Salz und mehr Akribie, immerhin haben wir mit einer selbsterfundenen Dosierungsberechnung auch 1 Gramm Hefe abgewogen bekommen! Uns sollte nichts aufhalten können. Drückt uns die Daumen :-).

Es grüßt Euch
Frau W.

Mittwoch, 28. März 2012

Der zitronigste Zitronenkuchen

Für unsere Kresseostereier benötigen wir viele Eierschalenhälften, deshalb wurde gestern gebacken und gesammelt.


Herausgekommen ist der zitronigste Zitronenkuchen meines Lebens! Das Rezept findet Ihr hier.


Ich habe die Zutatenliste nicht ganz befolgt, statt Speisestärke habe ich Mehl genommen (ich finde das ist immer Hokuspokus - oder merkt Ihr einen Unterschied?), ein Ei mehr hinzu gegeben und den Saft einer Zitrone direkt in den Teig gegeben. Und natürlich haben wir nicht 24 Stunden mit dem Essen gewartet, wer kann das schon?! Lecker ist er geworden.

Es grüßt Euch eine sauer-macht-lustig-e
Frau W.

Samstag, 25. Februar 2012

Schokoladengriesbrei

Andrea hat den Februar zum Vollkornmonat erkoren und ich steuer ihr ein Rezept dazu bei. Denn Süßes ist immer wichtig.

Am Anfang des Monats wollte ich beim Kochen Fotos aufnehmen. Aber während ich das erste Foto machte, ist mein jünster Sohn hungrig auf seinen Hochstuhl geklettert, da sein Griesbrei bereits fertig war, und wollte mit dem Essen beginnen. Das hat leider nicht so gut geklappt, er ist nämlich vor lauter Eifer (der Fokus auf den Brei hat alles andere unwichtig werden lassen) direkt vom Stuhl gefallen, den Teller natürlich fest in der Hand. Wir hatten Griesbrei-all-over - das war ein Bild! Neben Kind auch Kühlschrank, Boden, Wand ... einfach alles. Weshalb es keine Fotos vom Kochen, sondern nur der Zutaten und Utensilien gibt.


Was Ihr braucht:
2 EL Gries
2 TL Kakao
200 ml Milch
Kirschen

Die Milch erhitzen. Sobald sie kocht Gries und Kakao einstreuen und umrühren. Anschließend schalte ich den Herd aus, rühre ab und zu um und nach etwa fünf Minuten ist der Griesbrei fertig. Kirschen dazu und essen - lecker!

Es grüßt Euch
Frau W.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Mittagessen: wenn es schnell gehen soll

Wenn ich ein schnelles Mittagessen brauche, koche ich ein Rezept mit hohem Nostalgiewert.
Meine liebe Freundin Kirsten und ich haben zusammen studiert und sie hat mir während einem unserer viiiieeeelen Lerntage einmal Nudeln mit Thunfischsauce gekocht - sehr lecker! Und seither fester Bestandteil unseres Repertoires.
Liebe Kirsten, danke für dieses leckere Rezept und danke für all die großartigen Erinnerungen an unsere Lerneinheiten!



Zu Thunfisch hat sicher jeder eine Meinung; ich habe erst vor etwa 10 Jahren begonnen Thunfisch aus der Dose zu essen, vorher habe ich es kategorisch abgelehnt. Aber ich mußte festestellen, daß ich ihn mag und verlasse mich bezüglich der Fangmethode auf den Text auf der Dose ...

Das Rezept geht so:
Die Grundmengen sind
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
1 Becher Saure Sahne
1 Zwiebel
Vollkornnudeln
Für zwei Erwachsene und ein kleines Kind nimmt man die doppelte Menge, für mehr Leute entsprechend mehr.

Die Nudeln kochen.
Für die Sace die kleingeschnittenen Zwiebeln andünsten, mit Papirka, Pfeffer und Salz würzen. Dann kommt der Thunfisch samt Saft und die Saure Sahne, evtl. nachwürzen - fertig!

Lebensmitteldiebstahl!

Für alle Leute mit Geschirrspüler hier noch ein Tip zum Thema Energiesparen:


So kann man bestimmt auf eine Menge Strom verzichten. Meint der kleine Mann.

Es grüßt Euch
Frau W.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Bier und Kuchen

... oder andersherum?!

In der letzten Woche habe ich mich auf zwei Treffen gefreut: ein abendliches Kneipentreffen mit Andrea

Auch wenn es so aussieht - wir trinken keinen Prosecco, sondern Alsterwasser ;-)

und ein ganztätiges Familientreffen mit Kirsten. Die Fotos von diesem Treffen zeige ich Euch im nächsten Posting, aber heute zeige ich Euch schonmal, was ich mitgebracht habe:



einen wunderbar leckeren Zitronen-Zucchini-Kuchen, das Rezept findet Ihr bei Andrea



... und einen Bananenkuchen, auch nach einem Rezept von Andrea. Bei mir allerdings mit Walnüssen statt Kokosflocken und Schokolade. Hmmmm, lecker!

Warum ich gerade diese beiden Rezepte ausgewählt habe? Zum einen habe ich beide schon gegessen und finde sie sehr lecker, zum zweiten wollte ich vorbacken und brauchte Kuchen, die lange frisch bleiben. Und tatsächlich bleiben beide seeehhhr lange frisch, denn heute sind die Kuchen fünf Tage "alt" und schmecken saftig und wie frisch gebacken. Ehrlich! ;-)

Es grüßt
Frau W.